Nachdem ich neulich drei Taschenkalender vorgestellt habe, folgen heute zwei Wandkalender. Einer ist eher praktisch, der andere dient eher dekorativen Zwecken.

Der praktische Kalender

Ich habe mich für den Samtpfötchenkalender entschieden, weil er recht niedlich aussah und Platz zum Eintragen von Terminen bietet. Dieser Platz ist nur begrenzt, wird aber durch ein paar Notizzeilen auf dem unteren oder oberen  Ende des Kalenderblattes ergänzt. Auf jeder Fotoseite mit einem oder mehreren süßen Katzenwelpen steht jeweils ein mal eher lustiger, mal eher philosophischer Spruch. Unten rechts findet sich übrigens immer eine minimalistische Übersicht der Wochentage des nächsten Monats, oben links findet man dasselbe für den vorherigen Monat, was es einem erlaubt, Wochentage schneller zu überprüfen.

Die Wochentage auf dem Kalenderblatt stehen zwar in mehreren Sprachen dar, sind aber ansonsten eher so dezent gehalten, dass es hilfreich ist, es verinnerlicht zu haben, dass links Montag kommt und dann der Rest folgt. Durch die jeweils abgeschlossenen Eintragskästchen gibt es relativ viele Linien, die an und für sich zwar strukturiert sind, das Blatt aber direkt voller wirken  lassen. Zudem stehen Feiertage, und genau wie bei den Taschenkalendern sind das sehr viele, stets unten und sogar in bis zu 6 Sprachen dar, so dass man für diese Tage einen kräftigeren Stift verwenden sollte.

Was ich wirklich etwas schade fand, war die Tatsache, dass einem ein Poster versprochen wird, dieses aber nicht etwa separat beiliegt, sondern sich zwischen Juni und Juli verbirgt, also

frühestens ab August rausnehmbar ist. Bei einem Preis von 5 € kann man sich darüber aufregen oder es auch einfach sein lassen und sich stattdessen an den knuffigen Kätzchen erfreuen.
Aufhängen kann man den Kalender übrigens einfach einem Nagel an der Wand, Papier und Heftung wirken genauso robust, wie bei jedem anderen Kalender auch

Insgesamt würde ich sagen, dass man für 5€ mit dem Kalender nicht viel falsch macht und er durchaus auch noch mit etwas teureren Kalendern mithalten kann.
Als einen Pluspunkt möchte ich an dieser Stelle übrigens festhalten, dass der Kalender in Deutschland hergestellt wurde.

Der dekorative Kalender

Diesen Kalender nenne ich den dekorativen, weil er über keine vernünftige Möglichkeit verfügt, Termine einzutragen. Natürlich kann man wichtige Tage wie Hochzeitstage, Geburtstage, den Urlaub oder was auch immer in der Datumsübersicht markieren, mehr aber eigentlich auch nicht. Ebenso wie im Samtpfötchenkalender stehen die Wochentage stets in 6 Sprachen dar. Praktischerweise steht zudem unter jedem Bild, wo es aufgenommen wurde. Für jemanden, der noch Urlaubsinspirationen braucht, ist das bestimmt hilfreich!

Ebenso fand ich es praktisch, dass der Kalender nicht einfach eng eingeschweißt wurde, sondern die Plastikverpackung drum herum eine recht robuste „Tasche“ ist, die man auch aufschneiden kann, ohne um den Kalender fürchten zu müssen.
Die Aufhängung wirkt recht stabil, jedoch fände ich es etwas beruhigender, wenn die Stange, die gleichzeitig den Haken zum Aufhängen bildet, etwas länger wären. Sie ist nur etwa 1/3 der Kalenderlänge ab der Mitte lang, was die Gewichtverteilung dann doch eher zentriert.

Zur Optik des Kalenders muss ich, glaube ich, nicht viel sagen. Ich persönlich finde ihn wirklich sehr schön, die Fotos sind hochwertig und gut aufgelöst, die Seiten des Kalenders wirken soweit recht robust.

Genau wie der dekorative Kalender wurde er übrigens in Deutschland hergestellt.

Kostenpunkt: 30€

Mein Fazit: Beides sehr schöne Kalender, über die sich nicht meckern lässt.

 

Bei den vorgestellten Kalendern handelt es sich um Rezensionsexemplare.