Ihr bewundert die wunderschönen Letterings, die überall zu sehen sind und wisst nicht so genau, wie ihr anfangen sollt? Und die ganzen Wörter kommen euch komisch vor? Dann lest am besten jetzt weiter!

Aufbau des Buches

Das Buch setzt sich aus zwei, beziehungsweise drei Teilen zusammen.
In der Einleitung werden die notwendigen Fachwörter erklärt und ein Überblick über Stifte, Techniken, sowie die Arbeitsweise des Buches gegeben.
Der zweite Teil besteht aus den 33 Alphabeten, die, sofern es für die Schrift vorgesehen ist, aus Groß- und Kleinbuchstaben und manchmal sogar den Satzzeichen bestehen.
Es gibt oben links ein Beispiel für ein mit dem Alphabet geletterten Schriftzug:
Darunter folgt meist  ein karierter, manchmal aber auch linierter oder gepunkteter Ausschnitt (Karopapier eignet sich sehr gut zum üben, um Abstände einzuhalten) auf dem ein paar der Buchstaben des Alphabets so gezeigt werden, dass man die einzelnen Abschnitte, Reihenfolgen fürs Zeichnen des Buchstaben und die einzelnen Bestandteile (Rechtecke, Bögen, Dreiecke, etc.) erkennen kann.
Anschließend wird nochmal erläutert, was die Schrift ausmacht, z.B. um welchen Faktor Kleinbuchstaben kleiner sind als Großbuchstaben oder was beim lettern dieser Buchstaben besonders zu beachten ist. Es folgen noch ein, zwei Buchstabenkombinationen als Beispiel, teilweise in leicht unterschiedlichen Gestaltungen, die einem später als Inspiration dienen.
Auf manchen Seiten stehen auch Informationen über die Buchstabenursprünge oder ihre typische Verwendung (Cartoons, Werbung o.Ä.)
Die rechte Seite ist stets den Buchstaben des Alphabets vorbehalten.
Der dritte Teil liefert einem Schnörkel, Bordüren und einige Tiere und andere Grafiken, die man entweder abzeichnen oder durchpausen und zur Verzierung nutzen kann.
Wer nach einer bestimmten Schriftart sucht, deren Name er weiß, wird sich über das Inhaltsverzeichnis am Anfang des Buches freuen.

Meine Meinung

Obwohl ich noch zwei weitere Bücher habe, lettere ich fast nur mit diesem Buch. Besonders das Alphabet „Gebrochene Schrift“ benutze ich mit meinen Kalligraphiefedern inzwischen fast täglich, um Lesezeichen zu gestalten.
Die anderen Schriften finde ich jedoch ebenfalls sehr gut, einige von ihnen erfordern aber Brushpens oder Pinsel, damit man unterschiedliche Dicken erzielen kann, ohne den Stift zu wechseln. Die meisten Schriften lassen sich aber mit Finelinern, Bleistift, Füller oder vergleichbar alltäglichen Stiften lettern.
Ebenfalls von Vorteil ist der Farbdruck. Sämtliche Schriften und Seiten des Buches sind farbig, sodass man alles sehr gut erkennen kann und das Buch zudem optisch sehr ansprechend ist.
Viele der Schriften lassen sich zudem auch durch anschauen und ausprobieren erlernen, also eher „frei Schnauze“, ohne dass man sich wirklich akribisch mit den Fachbegriffen rumschlagen müsste.

Fazit

Für Einsteiger absolut empfehlenswert. Wer weiter fortgeschritten ist, wird sich dennoch über die 33 verschiedenen Schriftarten freuen können.
Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren | 80 Seiten | 7,99€ | Bassermann (Randomhouse Verlagsgruppe)

 

*Rezensionsexemplar