Die Spin-Trilogie geht weiter!

Das Buch

Im ersten Band lernten wir die Spin-Triliogie kennen, eine künstlich geschaffene Galaxis, deren Erbauer schon lange tot sind, die jedoch Artefakte hinterlassen haben, denen große Macht innewohnt und die große Zerstörung anrichten können, wenn sie in die falschen Hände fallen.
Die Verlorenen setzt nicht etwa da an, wo wir die Galaxie im ersten Band verlassen haben, sondern scheint einen riesigen zeitlichen Sprung nach vorne zu machen, denn inzwischen steht der Spin kurz vor dem Untergang. Eine Sklavin und einige ihrer Freunde konnten ihrem gefängnisartigem Arbeitsplatz entfliehen und landen auf einer Welt, die perfekt und frei zu sein scheint, jedoch in Wahrheit ebenso von Unterdrückung und Intrigen gebeutelt ist, wie der Rest.

Meine Meinung

Ehrlich gesagt fand ich es sehr schade, dass wir über die Figuren aus dem ersten Band nichts mehr erfahren und diese für die gesamte Handlung des zweiten Bandes auch keine erkennbare Relevanz haben. Allerdings ist es mal ein neuartiges Konzept, dass es nicht etwa um spezielle Personen geht, die in was für einer Welt auch immer leben, sondern dass die Welt im Vordergrund steht. Damit muss man sich jedoch erstmal anfreunden.

Das Erzählmuster gleicht dem bereits bekannten aus Die Maschine sehr – Menschen suchen die Unabhängigkeit und werden in eine politische Intrige verstrickt, die sie womöglich das Leben kosten könnte.
Wirklich neu war eigentlich nur, dass wir ein wenig mehr über die Erschafferdes Spin erfahren, jedoch kaum mehr als Andeutungen. Zudem greift Andrew Bannister das Thema KI, beziehungsweise Intelligente Maschinen auf, was definitiv spannend ist, aber leider viel zu wenig behandelt wurde.
Vom Schreibstil her fand ich es jedoch wieder sehr gut.

Fazit

Die Spin-Bücher sind eine neue und dementsprechend etwas gewöhnungsbedürfte Sci-Fi Trilogie, die aber durchaus lesenswert ist.

– Rezensionsexemplar

Originaltitel: Iron Gods