Kennt ihr schon die Spin-Trilogie die in einer künstlich geschaffenen Trilogie spielt und nicht nur rätselhaft ist, sondern auch voller Abenteuer steckt?

Das Buch

Fleare Haas ist die Tochter eines Mannes, dem quasi die ganze Hegemonie der Spin-Galaxie gehört, denn er ist ultrareich. Doch sie kämpft zusammen mit anderen für eine freie, bessere Gesellschaft und somit gegen ihren Vater. Drei Jahre lang war sie auf dem Mond Obel gefangen, ohne jegliche Gesellschaft außer einem von sadistischen Mönchen gelenkten Ei, das ihr Leben zur Hölle macht. Doch dann befreit sie ein alter Freund und Kamerad – inzwischen nicht mehr als eine Wolke aus Nano-KIs, nachdem sein Körper einem atomaren Angriff zum Opfer gefallen ist. Gemeinsam wollen sie Freiheit erlangen, doch sie haben mächtige Gegner.

Auch Alameche verfolgt Pläne, die nicht unbedingt mit denen der Hegemonie übereinstimmen und das, obwohl er der Berater eines Königs in der Spin-Galaxie ist. Doch die Hegemonie steht noch weit, weit über Alameche und seinem Herrscher, der schon bald zum Ziel Alameches neuester Intrige werden könnte.

Was jedoch Fleare und Alameche nach und nach zusammen führen könnte, ist die Entdeckung eines Artefakts der Schöpfer der Galaxie. Immer wieder tauchen Objekte auf, die offensichtlich von den Schöpfern stammen und über unglaubliche, gefährliche Kräfte verfügen. Doch was wird diejenige Partei mit dem neuen Artefakt anfangen, die es in die Finger kriegt?

Meine Meinung

Wer jetzt denkt, dass das irgendwie nach parallelen Handlungsstärngen klingt, liegt absolut richtig.  In diesem ersten Band der Trilogie wird nicht wirklich klar, was Fleare und Alameche miteinander zu tun haben, zum Ende des Buches hin wird es jedoch langsam ein klein wenig ersichtlicher.
Abgesehen davon hatte ich das Gefühl, in die Geschichte ziemlich reingeworfen zu werden. Manchmal war ich kurz davor zu überprüfen, ob ich wirklich Band 1 lese (ja!), da es mir immer wieder so vorkam, als ob etwas Vorwissen fehlt. Nach und nach lernt man zwar mehr über die Hintergründe der Figuren und es entstehen so etwas wie Gesamtbilder, nichtsdestotrotz verfügt die Spin-Galaxie über ein relativ kompliziertes politisches System, so dass ich empfehlen würde, das Buch definitiv nur in wachen und vor allem aufmerksamen Momenten zu lesen.

Den Schreibstil mochte ich allerdings, ich fand es auch toll, dass die Menschen relativ real wirkten. Es gab Spitznamen, Intrigen, Affären und vor allem haben sich die Denkweisen und Wortwahl von den einzelnen Figuren auch tatsächlich unterschieden, was nicht jedem Autor gelingt. Zudem steckt das Buch voller Politik, die man entweder mitlesen kann (um darüber nachzudenken) oder einfach als Teil der Geschichte ansehen kann.

Fazit

Grundsätzlich fand ich Die Maschine ziemlich gut, bloß manchmal hat mich das Buch etwas verwirrt.

Die Maschine (Spin Trilogie Band 1) | Andrew Bannister | 415 Seiten, | 16,95€ | piper Verlag – Rezensionsexemplar

Originaltitel: Creation Machine