Im ersten Band entdeckte Nilas seine Weber-Kräfte, die Fähigkeit, Dinge aus dem Nichts zu erschaffen, doch er trägt auch die Gabe der Vernichter in sich, Dinge zu zerstören und so wird er zu einem wertvollen Schatz beziehungsweise mächtigen Gegner für alle Beteiligten.

Rezension zu Band 1: https://www.youtube.com/watch?v=qb2Uxw8lnrg

Handlung

Der zweite Band beginnt mit der Perspektive der Vernichter, dem Orden der Hamarra, die Nilas Tod und den aller anderen Weber wollen. Zudem lernt man Taneesha kennen, die in einem fernen Land lebt und nicht nur über Weber-Fähigkeiten verfügt, sondern auch zur Kämpferin ausgebildet wird. Die junge Frau hat jedoch ein Talent dafür, sich in Schwierigkeiten zu stürzen und wird im weiteren Verlauf des Buches aus ihrem Land vorerst verbannt. Dass sie und ihre Herrin den Auftrag erhalten, den unehelichen und geheimgehaltenen einzigen Nachfahren des Herrschers des Landes zu suchen, mildert diese Strafe.
Nilas und die Weber müssen sich währenddessen gegen den Orden behaupten, welcher ihr Versteck entdeckt und jetzt zu stürmen beabsichtigen. Nun wird sich zeigen, ob die Kampf-Ausbildung der Weber ausreicht, um zu bestehen und das Erbe ihrer kostbaren Gabe zu bewahren.

Meine Meinung

Was mir vor allem positiv aufgefallen ist, im Vergleich zum ersten Band: es wurde wesentlich weniger erklärt, beziehungsweise drängten sich diese Erklärungen nicht so sehr in den Vordergrund. Natürlich gab es auch weniger zu erklären aber nichtsdestotrotz musste der Leser ja erstmal Taneeshas Welt kennen lernen.
Diese scheint jedoch zunächst in keinerlei Zusammenhang mit dem Rest der Handlung zu stehen und es gibt lediglich Andeutungen, inwiefern sie noch wichtig werden wird, was ich ein wenig schade fand. Mir persönlich gefällt es besser, wenn zumindest am Ende eines Buches eindeutig klar ist, wieso alle genannten Personen relevant sind.
Ebenfalls anders als im ersten Buch war die Verlagerung der Perspektiven. Im ersten Band wurde hauptsächlich aus Nilas Perspektive erzählt, im zweiten Buch wird wesentlich mehr auch aus der Vernichter-Perpsektive sowie Taneeshas Perspektive erzählt, zudem sind die Geschehnisse bei den Webern manchmal auch aus der Sicht eines außenstehenden Erzählers oder eines anderen Jungen erzählt. Das fand ich weder gut noch schlecht, man musste sich lediglich erst dran gewöhnen.
Der Schreibstil weiterhin leicht und flüssig zu lesen und insofern „weiterziehend“ als dass man immer sofort wissen wollte, wie es weitergeht. Zudem fühlte man sich auch sofort wieder in das Geschehn und die Zeit direkt hineinversetzt.
Mir hat es gut gefallen, dass auch im zweiten Band selten Frieden und Ruhe herrscht, fast immer etwas los ist, der Autor hierbei aber nicht unnötig brutal wird. Außerdem entwickeln sich die Personen weiter, Mädchen werden auch mal relevant und der Leser wird auf neue Fährten gebracht, wer Nilas Eltern sind, wo er her kommt und was ihm noch für eine Rolle bevorsteht.

Das Ende war schlichtweg gemein. Ich will den nächsten Band! Jetzt! Sofort! Genau wie beim ersten Band ist dem Autor sowohl jedes Mal ein spannender Kapitelabschluss als auch ein neugierig machender Schluss gelungen!

Fazit

Die Legende der Weber 2 hat mir mindestens genauso gut gefallen, wie der erste Band und ich kann kaum die Fortsetzung erwarten!
Die Legende der Weber Band 1 & 2* | 360 Seiten | Nicolas von Szadkowski | Chaospony Verlag

 

Der Sammelband Die Legende der weber 1 & 2 wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Chaospony Verlag zur Verfügung gestellt.