Maus wird eines Tages Captain, das haben die Feuergeister geweissagt, doch vorher gilt es noch viele Abenteuer zu bestehen! Wird sie die drei Opale finden?

Handlung

Das Mädchen Maus feiert zu Beginn des Buches ihren 13. Jägermond, zu dem sie ihren ersten eigenen Seefischadler geschenkt bekommen kommt. Das ist zwar großartig, doch wo steckt ihr Vater? Und wer ist dieser neue, Elk, der sich benimmt, als ob er und nicht Maus´ Großmutter Captain der „Jägerin“ wäre?

Bald muss Maus sich nicht nur auf die Suche nach den drei sagenumwobenen Sturmopalen machen, sondern ihren Vater finde, ihre Großmutter rächen und vor allem ihren Bruder Sperling aus den Klauen des niederträchtigen Elk befreien!

Meine Meinung

Die drei Opale ist zwar ein Kinderbuch, doch für mich, mit bald 20 Jahren war es nicht minder spannend zu lesen und als es zu Ende war, konnte ich das zunächst kaum begreifen, so dass ich mich schon sehr auf den nächsten Band freue!
Obwohl es ein Kinderbuch ist, müssen Maus und die Leser des Buches schnell feststellen, dass Irren menschlich ist und weder Freund, noch Feind immer die sind, für die man sie hält.
Beim Lesen lernt man ein paar wichtige moralische Grundlagen und trifft auf zahlreiche wirklich coole Charaktere, die aber trotz allem ihre Fehler haben, so dass sie wesentlich greifbarer wirken, als viele andere Buchprotagonisten.

Ein wenig irritierend fand ich es zunächst, dass alle Personen Tiernamen haben. Zudem wird man direkt in die Geschichte geschmissen und muss für manche Begriffe ein paar Seiten aushalten, bis sie sich durch das Geschehen erklären, doch das hielt sich durchaus noch im zumutbaren Rahmen.

Fazit

Ein lesenswertes Buch, für alle, die auf Tier-Fantasy-Abenteuergeschichten mit wunderbar unperfekten Helden stehen!

 

Die drei Opale – Über das tiefe Meer | Originaltitel: The Huntress: Sea | Sarah Driver | 368 Seiten | 14,99€ | Carlsen Verlag – Rezensionsexemplar