Vielen ist er das Lieblingsbuch, bekannt fast jedem – doch worum geht es in Der Fänger im Roggen und wie ist das Buch so?


Das Buch

Der Fänger im Roggen erzählt einige wenige Wochen aus dem Leben eines Schülers namens Holden Caufield, der mit Schule nichts anfangen kann und auf der einen Seite sich selber als nicht allzu gebildet bezeichnet und dennoch ein reges Interesse an seinen Mitmenschen zeigt. Als er erneut von der Schule fliegt, diesmal wegen zu schlechten Noten, beschließt er abzuhauen und sein Glück auf eigene Faust zu suchen. Doch wohin soll er gehen und wie seine Zukunft aussehen?

Meine Meinung

Ich kann definitiv nicht die Kreativität des Buches bestreiten und dass sich Holden Fragen stellt, über die jeder mal nachgedacht haben sollte. Es regt zum kritischen Denken über das eigene Leben und gesellschaftliche  Erwartungen an. Doch mit diesem Sprachstil und dem Erzähler wollte und konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Wie Holden selber feststellt, ist sein Wortschatz nicht der größte (was insofern relevant ist, als dass er der Erzähler der Geschichte ist), er flucht unheimlich viel und er ist trotz allem eine relativ egozentrische und irgendwie auch selbstzerstörerische Person. Ich hatte kein allzu großes Interesse, das Buch weiter zu lesen und fand es dennoch überraschend, was mit „Fänger im Roggen“ schlussendlich gemeint war. Meine Meinung ist also sehr zwiespältig, grundsätzlich tendiere ich jedoch dazu, dass Buch eher nicht so zu mögen, weil ich damit nicht wirklich warm geworden bin. Dennoch schadet es nicht, sich den Fänger zu Gemüte zu führen und sich dieselben Fragen wie Holden zu stellen.

 

Der Fänger im Roggen | Jerome David Salinger | 272 Seiten | 10€

Originaltitel: The Catcher In The Rye