Abel, der Mech der menschlicher ist als sein Schöpfer, und Noemi, die junge Soldatin vom Planeten Genesis hätte nicht gedacht, dass sie so schnell wieder voneinander höre würden: Abels Schöpfer hat Noemi in seiner Gewalt um Abel das abzupressen, was er schon im ersten Band wollte.

Das Buch

Noemis Planet wurde mit der hoch ansteckenden Krankheit Spinnweben infiziert, die sie selber im ersten Buch nur knapp überlebt hat und soll nun der Erde die Kapitulation von Genesis anbieten, doch nur kurz nach ihrem Aufbruch wird sie von Burton Mansfield gekidnappt. Der Schöpfer des wohl menschlichsten Mech aller Zeiten will so an den Körper von Abel gelangen, um sich endgültig die Unsterblichkeit zu sichern. Doch das Ganze entwickelt sich völlig anders und auf einmal geht es nicht nur um Abel, Noemi und Mansfield, sondern um ein Schiff voller reicher Erdenbürger und wütender Rebellen auf einem Planeten, von dem bisher niemand wusste.

Meine Meinung

Constellation 2 hat mir eigentlich genauso gut gefallen, wie Band 1. Natürlich fehlten Band 2 einige der elementaren Überraschungsmomente, die es im ersten Band gab, was aber wenig verwundert. Dafür bleibt die Handlung weiterhin rasant und mit hochphilosophischen Fragen über Recht und Unrecht gespickt. Es gab weiter hinten im Buch zudem noch eine Person, an der die Grenzen des moralisch vertretbaren noch austestetet wurden und ich fand es sehr interessant zu lesen, wie sich diese Person entwickelt hat und welche Schwierigkeiten sich aus ihren Besonderheiten ergeben haben (das habt ihr davon, wenn ich nicht spoilern soll! J )

Fazit

Band 3 erscheint auf Englisch im April, das Warten auf Teil 3 in Deutsch wird sich also ziehen T_T

Constellation – In fernen Welten | Claudia Gray | 464 Seiten | 18€ | cbj Verlag (Randomhouse) | Originaltitel: Defy the worlds – Rezensionsexemplar