Ich mag zwar viele Bücher haben, aber für einen Bücherwurm gibt es niemals zu viele Bücher. Die Neuigkeit, dass heute Büchereiflohmarkt sei, besaß also die nötige Überzeugungskraft mich vom Laptop wegzuholen an dem ich eigentlich mit der heutigen Arbeit am Manuskript beginnen wollte.

Die Tatsache, dass ich erst am vergangenem Wochenende „Die Schatzinsel“ und „Götterdämmerung“ auf dem Dorffest erworben hatte, beeinflusste meine Entscheidung mitzugehen nicht im Geringsten.

Zwei Mal im Jahr sortiert die Bücherei ältere Exemplare,  ab etwa zehn Jahren und aufwärts, aus und verkauft sie für 50ct, egal ob Hardcover, Taschenbuch oder Broschiert.

In den vergangenen Jahren hatte ich bereits einige Bücher dort erworben, eine Handvoll Ken Follet Bücher (bisher habe ich nur „Säulen der Erde“ gelesen, danach wollte ich von den Büchern erst mal nichts wissen), diverse Klassiker wie Jim Knopf oder Momo, etwas ältere Bücher, die mich einfach neugierig gemacht hatten aber auch Bücher, die ich bereits kannte und unbedingt haben musste, weil sie mir so gut gefallen hatten wie „Dreizehn“ von Wolfgang Hohlbein.

Dieses Mal fiel meine Wahl auf „Die Nebel von Avalon“, „Lauf, bevor ich bei dir bin“, „Mitternachtsmädchen“ und „Ich, das Soldatenkind“ – König Artus, die Frage ob Sexualstraftäter heilbar sind, getrennt voneinander aufgewachsene Zwillinge und der Zweite Weltkrieg.

Ich mag diese Büchereiflohmärkte sehr gerne, auch wenn von Mal zu Mal weniger Bücher mein Interesse wecken. Nichtsdestotrotz sind sie immer einen Blick wert und ich finde es toll, auf diese Weise nochmal ältere Bücher zu durchstöbern, auf die man sonst niemals gestoßen wäre.