Spätestens nachdem aus Bayern, Hamburg und der Eifel die ersten #Schneefotos gepostet wurden, sollte uns allen wieder mit mehr oder weniger Schrecken eine alljährliche Tatsache bewusst geworden sein: Auch dieses Jahr wird es Weihnachten geben.

Das bedeutet nicht nur LED-Rentiere im Garten, sehr viele, viele Bilder mit #xmas in den sozialen Netzwerken und den chronisch besorgten Blick auf die Waage, sondern auch Kaufhausterror und „Ach-wir-haben-uns-alle-so-doll-lieb“-Bekundungen und tausend Wichtelrunden mit Menschen, die man liebend gerne hasst. Nein, es ist auch wieder an der Zeit Geschenke zu kaufen, für die, die man tatsächlich lieb hat. Überraschend, ich weiß. Keine Ahnung, wie es euch da geht, aber meinem Geldbeutel und mir geht Weihnachten inzwischen gehörig auf den Keks. Weshalb ich schon vor einer Weile dazu übergangen bin, nur den Leuten etwas zu schenken, „Fröhliche Weihnachten Nachrichten zu schicken“ oder ähnliches, die ich tatsächlich mag. Dabei bin ich nicht mal getauft.

Wie ich kulinarisch durch das diesjährige Weihnachten kommen werde, habe ich noch nicht herausgefunden. Wer mich kennt weiß, dass ich das komplette Jahr 2016 über (also die ganzen 366 Tage über) keine Schokolade gegessen habe, beziehungsweise auch nicht essen werde und alles mit mehr als 20% Zucker ebenso gemieden habe. Ihr denkt, dass das hart ist? Ja! Das ist es auch! Und ich kann euch versichern, Plätzchen, die nur aus Mehl, Wasser und Ei bestehen schmecken weder weihnachtlich noch sonst irgendwie. Geschweige denn nach irgendetwas. (Für alle, die sich jetzt fragen, ob ich endgültig wahnsinnig geworden bin: Nein, bin ich nicht, dass ist bloß so eine Art Selbstdisziplin-Experiment, das bisher erstaunlich gut klappt.)

Aber zurück zum Thema: How to survive christmas?!
Es gibt 3 Möglichkeiten:

  1. Ihr gehört eh zu den Weihnachtsfanatikern, die schon am 27.12. des letzten Jahres mit der Geschenkeplanung angefangen haben, (ich fürchte, ich zähle da selber drunter, da ich ein Organisationsjunkie bin. Tatsächlich habe ich aber noch einen Adventskalender fertig zu stellen und die Geschenke zu besorgen.)
  2. Ihr hasst Weihnachten, verbarrikadiert die Türen und Fenster und geht nicht mehr raus. (Da hätte ich manchmal wirklich Lust zu.)
  3. Die moderate Mitte: Ihr fangt jetzt an zu planen, was ihr kaufen wollt (oder bastelt, da ihr entweder kein Geld ausgeben wollt oder könnt) und besorgt das zwischen dem 10.12 und dem 24.12, so dass ihr die besinnlichen Tage tatsächlich mehr oder minder entspannt verbringen könnt (falls ihr euch genug freie Tage genommen habt und nicht so wie ich noch bis zum 23.12 Uni etc. habt).

Ich hoffe, dass ich euch eine kleine Erinnerungshilfe sein konntet, und ihr mir verratet, wie ihr Weihnachten findet, übersteht, (wo ) verbringen werdet, feiert (oder auch nicht) und was ihr am liebsten zu Weihnachten esst!