Was bisher geschah…
… seit Oktober 2016 studiere ich Politik und Gesellschaft im Kernfach und Rechtswissenschaften im Begleitfach. Bei letzterem muss ich ergänzen: noch!
Es ist nicht so, als ob mich Jura nicht interessieren würde, doch ich merke zunehmend, dass ich das mit dem Gutachtenstil nicht so drauf habe. Die Ergebnisse der Probeklausur um Silvester rum haben mich fast zum Weinen gebracht und die Hoffnung schmolz nur so dahin. Zwar konnte ich mich verbessern, doch ich habe etwas Neues gefunden, auf das ich mich stürzen möchte: Germanistik vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften mit skandinavistischem Profil!
Hinter dieser sperrigen Bezeichnung verbergen sich die Modul B 5- Skandinavistik (Kultur Skandinaviens usw.) und B6 – Erwerb einer skandinavischen Sprache.
Ich bin noch unsicher, ob ich Dänisch oder Schwedisch nehmen soll. Ich liebe Schwedisch, kann zumindest ein paar einfache Sätze in der, wie ich finde, wunderschönsten Sprache der Welt, und am liebsten möchte ich mein Auslandssemester ( in etwa 1,5 Jahren) auch dort verbringen. Allerdings ist Stockholm (wo sich die Partneruni für meinen Studiengang befindet) nicht gerade für ihre niedrigen Preise bekannt. Alborg (gaaaanz nördliches Dänemark) zwar auch nicht, billiger ist es trotzdem und Schwedisch könnte ich übers Sprachlernzentrum der Uni Bonn lernen, Dänisch nicht. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Ich hoffe doch!

Und was ist mit Politik?
Das Fach interessiert mich wie eh und je (was man von den Vorlesungen mancher Dozenten leider weniger behaupten kann) aber bald steht die erste Klausurphase an. KLAUSUREN!!!! (wir stellen uns an dieser Stelle die Geigen aus „Psycho“ vor).
Was ich weiß: Ich muss für Regierungslehre Fragen in kurzen Sätzen beantworten und es gibt einen Multiple Choice Teil.
Ähnliches gilt für die Teilklausur in „Einführung in die Politische Wissenschaft“, da werde ich allerdings nur ankreuzen müssen.
In der zweiten Teilklausur (Soziologie) muss ich eine von zwei Fragen eher oberflächlich als detailliert einigermaßen strukturiert beantworten, es muss aber kein Essay werden.
Den muss ich allerdings in Internationale Beziehungen schreiben, wo Vorlesung und Übung voneinander inhaltlich so stark abweichen, dass ich das Gefühl habe, das wären zwei völlig verschiedene Module / Themen.
Bleibt noch Theorie und Ideengeschichte: Ich habe überhaupt keine Ahnung, weil ich dazu keine Notizen in meinem schlauen Notizbüchlein finde (erneut setzen die Geigen aus „Psycho“ ein. Lassen wir sie doch einfach in Endlosschleife laufen…) Ein Kommilitone schrieb gerade, es würde ein Essay werden…wollen wir das einfach mal so glauben.

Soweit die formalen Informationen. Wer jetzt denkt, ich wüsste somit ja, was auf mich zukommt, täuscht sich leider. Ich habe kaum eine Ahnung was ich lernen soll und mir bleiben noch 2 Wochen (für Theorie und Ideengeschichte sogar nur noch 11 Tage) um den Stoff soweit zu können, dass ich die Themen dieses Semester hinter mir lassen kann. Hoffen wir einfach das Beste.

Und gibt es sonst irgendetwas Neues? Irgendwelche Pläne?
Nun, neu würde ich nicht gerade sagen, am Tag der vorletzten Klausur gehe ich zu einer Informationsveranstaltung des Auswärtigen Amtes über den Job als Diplomat, morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch für ein zweiwöchiges Praktikum beim Kölner Stadtanzeiger und im März fange ich wohl beim Sozial- & Meinungsforschungsinstitut „infas“ an- dann kann ich euch abends anrufen und fragen, ob ihr eine Sekunde Zeit hättet, um an einer Umfrage teilzunehmen. Das Auslandssemester finanziert sich schließlich nicht von alleine!
Drückt mir die Daumen! 